UmCARE! Thementag zur Sorgearbeit (11.19.2016) Dokumentation

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem kath. Bildungswerk und dem Cornelia Goethe Centrum wurde auf Anregung der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Frankfurt Rhein-Main, eins der Gründungsmitglieder in unserem Regionalnetzwerk,  am 19.11.2016 diese Veranstaltung im Haus am Dom in Frankfurt ausgerichtet.

Eine Einladung und das Programm der Tagung können hier abgerufen werden.

Es nahmen ca. 80 Personen an der Veranstaltung teil. Die Charta der Selbstverständlichkeiten – Frankfurter Aufruf wurde vorgestellt und von der Hälfte der Teinehmenden unterschrieben.

Folgende Dokumente, die von ihren jeweiligen Autor*innen für die Veröffentlichung auf diesem Blog freigegeben wurden, sollen es ermöglichen, zentrale Beiträge zum Thementag einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vielen Dank an die Verfasser*innen.

Einführungsreferat zum 1.  Teil des Thementages

Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf sprach über Krise der Sorgearbeit

Einführungsreferat zum 2. Teil des Thementages

Prof. Dr. Gabriele Winker sprach über Schritte in eine solidarische Gesellschaft

Arbeitsgruppen vom Vormittag (1. Teil des Thementags)

Arbeitsgruppe 1: „Geflüchtete umsorgen oder in ihrer Selbstwirksamkeit stärken”

Blitzlicht: Solidarisch und empathisch miteinander leben in einer offenen Gesellschaft / Gemeinschaft, stark und fragil, als Menschen.

Die Gruppe wurde geleitet von Hildegund Niebch, Referentin für Flucht und Integration, Diakonie Hessen

Arbeitsgruppe 2: Öffentlicher Pflegenotstand

Blitzlicht: Zukunft findet nicht in dem gegebenen traditionell geprägten System statt. Probleme sind komplex. Ein erster Schritt zur Lösung ist ein starkes Netzwerk, in dem im Miteinander (nicht Gegeneinander) Druck aufgebaut wird, damit gute Pflege für alle möglich wird. Es wurde die Kampagne Bundesweite Gefährdungsanzeige vorgestellt.

Die Gruppe wurde geleitet von Roger Konrad, Projekt „Pflege am Boden“. Seine Präsentation

Arbeitsgruppe 3: „Pflegeausbeutung in den eigenen vier Wänden”

Blitzlicht: Der einfache Grundsatz „ambulant vor stationär” ist nicht mehr zeitgemäß, und es bedarf einer breiten gesellschaftlichen Debatte, wie gute Pflege und Gutes Leben mittel- und langfristig organisiert werden und welche Ressourcen dafür bereitgestellt werden sollen.

Die Gruppe wurde geleitet von Jonas Hagedorn, Nell-Breuning Institut an der PTH Sankt Georgen

Arbeitsgruppen vom Nachmittag (2. Teil des Thementages)

Arbeitsgruppe 1 – Bedingungsloses Grundeinkommen“

Blitzlicht: Auch wer essen will braucht nicht zu arbeiten.

Die Gruppe wurde von Antje Schrupp, von ABC des Guten Lebens, geleitet. Da sie das ohne schriftliche Präsentation tat, kann hier einer ihrer vielen Beiträge zu dem Thema eingesehen werden.

Arbeitsgruppe 2: Pflegearbeit ausbauen, besser qualifizieren und besser bezahlen”

Blitzlicht: Die zu erwartende Entwicklung im Bereich Pflege ist eine tickende Zeitbombe. Fazit: Wir brauchen mehr Geld zur Finanzierung professioneller und häuslicher Pflege. Die Quellen haben die Politiker zu erschließen.

Die Gruppe wurde geleitet von Kai Eicker-Wolf, DGB Hessen-Thüringen. Seine Präsentation

Arbeitsgruppe 3: Gemeinschaftliches Wohnen – Füreinander sorgen”

Blitzlicht:  Gemeinschaftliches Wohnen ist eine echte Option mit vielen Vorteilen für alle Generationen

Die Gruppe wurde geleitet von von Marianne Schmidbaur, Cornelia Goethe Centrum

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