Infomail Juni 2024

Die Care Revolution-Infomail für Juni möchten wir mit Werbung beginnen: Seit 10 Jahren sind wir nunmehr als Care-Revolutionär*innen im Netzwerk unterwegs. Wir meinen: Zeit, miteinander zurück und nach vorne zu blicken. Zeit, Wissen und Kontakte auszutauschen. Zeit, Hoffnungen und Ängste miteinander zu teilen. Zeit, kleine Erfolge und große Beharrlichkeit zu feiern. Im Wissen, dass das Netzwerk Care Revolution nur ein kleiner Ausschnitt der Care-Bewegung ist und dass wir nur gemeinsam wirklich etwas erreichen können, wollen wir auch unser Jubiläum mit vielen Aktivist*innen und Interessierten feiern. Ihr alle, Mitglieder, Freund*innen, Mit-Aktivist*innen, Neugierige, seid herzlich eingeladen zu ‚10 Jahren Care Revolution‘, 18.-20.10. in Leipzig – drei Tage diskutieren, träumen, feiern, Pläne schmieden. Seit Ende Mai gibt es nun die Möglichkeit, sich für unser dreitägiges Jubiläums-Event in Leipzig anzumelden. Weitere, regelmäßig aktualisierte Informationen findet ihr in der hierfür eingerichteten Rubrik auf unserer Website: https://care-revolution.org/jubilaeum/. Um es bereits Entschlossenen einfach zu machen: Hier kommt ihr direkt zur Anmeldung.

Im Rahmen der Jubiläumsvorbereitung erweitern wir auch unseren Auftritt: Aus unterschiedlichen politischen Kulturen und Generationen stammend, von digital natives bis digital völlig Naiven, beschränkten wir uns bisher auf Website und Mail-Verteiler. Nunmehr gibt es uns auch auf instagram: https://www.instagram.com/netzwerk_care_revolution/. Schaut mal rein und seht uns nach, dass die Seite noch im Aufbau und im Wachsen begriffen ist!

Vor zehn Jahren wurde das Netzwerk Care Revolution gegründet. Zu dieser Zeit erschien gerade die letzte Zeitverwendungserhebung. Nur alle zehn Jahre wird diese umfassende Stichprobe im Auftrag des Statistischen Bundesamts durchgeführt, seit Beginn der 90er Jahre. Sie ist die wesentliche Quelle, die uns bestätigt, dass der Großteil der gesellschaftlichen Arbeit unentlohnt ist und dass die patriarchale Aufteilung der Sphären von Erwerbsarbeit und unentlohnter Sorgearbeit ungeheuer stabil ist. Wir haben hier versucht, die Ergebnisse der aktuellen, in diesem Frühling veröffentlichten Erhebung einzuordnen.

Nicht nur Auseinandersetzung mit statistischem Material, auch Aktivität auf der Straße und an Ständen findet im Netzwerk statt. Die Regionalgruppen Dortmund, Frankfurt und Heidelberg berichten über ihre Aktivitäten der letzten Wochen.

Care-Aktivismus ist besonders hart, aber auch besonders nötig, wo die Bedingungen prekär sind. Auf unserer Seite stellen wir zwei solcher Beispiele vor: Die Initiative „Poliklinik Freiburg – Solidarische Stadtteilgesundheit“ interviewten wir zu ihrer Tätigkeit in einem Freiburger Stadtteil. Von Hêvîdar Işik erhielten wir einen Beitrag zu einer Vernetzung  von „24-Stunden-Betreuerinnen“ in Nordrhein-Westfalen. Vielen Dank!

Außerdem möchten wir euch eine Podcast-Folge aus dem Konzeptwerk zur Initiative ‚Sorge ins Parkcenter‘ empfehlen. Wenn das Anhören euch Lust gemacht hat, zum Thema aktiv zu werden oder euch mit einer Initiative, die sich bereits mit Sorgezentren befasst, an einer Vernetzung zu beteiligen: Eine der Projektgruppen, die aus dem Care-Strang der Konferenz ‚Let’s Socialize‘ entstanden ist, ist dabei, diese aufzubauen. Wenn ihr allgemein an der Kampagne ‚Shoppingmalls zu Sorgezentren‘ interessiert seit, dann könnt ihr direkt in die Telegramgruppe kommen und euch vernetzen. Hier ist der Link: https://t.me/+YzXMBXL1bJI4ZTMy 

Noch eins: Ihr habt hier einige Lesevorschläge bekommen. Wenn ihr selbst eine Aktion oder ein Thema habt, worüber Care Revolution berichten sollte, schreibt uns: koordination@care-revolution.org!


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